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Verkehrsrecht

Die nachfolgenden Ausführungen enthalten Informationen zu den Bereichen Verkehrsunfall, Bußgeld, Punkte und Führerschein.

Verkehrsunfall

Nahezu 1,5 Millionen Verkehrsunfälle pro Jahr zeigen, wie häufig es zu Unfällen im Straßenverkehr kommt. Statistisch dürfte damit jeder Verkehrsteilnehmer in seinem Leben mit mindestens einem Verkehrsunfall konfrontiert werden.

Wichtig in einer solchen Situation ist das Bewahren eines "kühlen Kopfes".
Sofern es sich nicht um Bagatellunfälle, wie z.B. "Parkrempler", handelt, bei denen der Verursacher eindeutig feststeht, sollte immer die Polizei zur Unfallaufnahme hinzugezogen werden.
Gleichzeitig sollten Sie das Unfallgeschehen einschließlich der Daten der Beteiligten selber dokumentieren. Als Hilfe stellen wir Ihnen unseren Datenbogen zur Unfallaufnahme [179 KB] als Download zur Verfügung. Ebenso sind Lichtbilder hilfreich, sofern diese vor Ort erstellt werden können.

Vor Aussagen gegenüber der Polizei oder der Kontaktaufnahme mit der gegnerischen Versicherung empfiehlt sich die Einholung eines anwaltlichen Rates, um Ansprüche und Risiken zu klären.
Ist der Gegner ausschließlich Schuld an dem Unfall, entstehen Ihnen durch eine anwaltliche Vertretung in der Regel keine zusätzlichen Kosten. Die Rechtsanwaltskosten trägt dann die gegnerische Versicherung.

Wir unterstützen Sie im Rahmen der Abwicklung des Verkehrsunfalls u.a. bei der Geltendmachung von Schadenersatz, Schmerzensgeld und Rentenansprüchen, Haushaltsführungsschaden, Mietwagenkosten und/oder Nutzungsausfallschaden sowie Gutachterkosten.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auch unter www.schadenfix.de . Hier können Sie uns direkt einen Unfall melden. Wir setzen uns innerhalb von 24 Stunden mit Ihnen in Verbindung, um den weiteren Ablauf zu klären.

Bußgeld / Punkte / Fahrverbot

Die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten erfolgt durch Verwarn- oder Bußgelder, wobei im Bereich des Bußgeldes zusätzlich noch die Eintragung von Punkten im Fahreignungsregister und die Verhängung eines Fahrverbotes möglich ist. Die klassischen Ordnungswidirgkeiten sind dabei Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlichtverstöße und das Fahren unter Alkoholeinfluss.

Verwarnungsgeld / Bußgeld
Ein Verwarnungsgeld wird bei geringfügigen Ordnungswidrigkeiten erhoben. Die Höhe liegt zwischen 5 und 59 Euro. Häufig werden Verwarnungsgelder für Parkverstöße verhängt.
Bei Beträgen von 60 Euro oder mehr handelt es sich um ein Bußgeld, welches durch einen Bußgeldbescheid verhängt wird. Hinzu kommen im Regelfall noch Verwaltungsgebühren. Gegen einen Bußgeldbescheid kann Einspruch innerhalb einer Frist von zwei Wochen eingelegt werden.

Punkte
Viele Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld von 60 Euro sowie Straftaten mit Bezug zum Straßenverkehr werden zusätzlich noch mit der Eintragung von Punkten im Fahreignungsregister (früher Verkehrszentralregister) in Flensburg geahndet. Bei Vielfahrern bzw. Berufskraftfahrern ist gerade diese "zusätzliche" Strafe die eigentliche Bestrafung. Durch die "Ansammlung" von Einträgen im Fahreignungsregister wird bei Erreichen von 8 (nicht mehr 18!) Punkten die Fahrerlaubnis entzogen und damit in vielen Fällen die berufliche Existens gefährdet. Daher ist es ratsam auch bei der Verhängung von wenigen Punkten die Rechtmäßigkeit des Bußgeldbescheides und der verhängten Punkte zu überprüfen und mögliche Verteidigungsmöglichkeiten abzustimmen.

Fahrverbot
Bestimmte Ordnungswidrigkeiten werden nicht nur mit einer Geldbuße und dem Eintrag von Punkten im Verkehrszentralregister geahndet, sodern ziehen auch noch ein 1-3 monatiges Fahrverbot nach sich. Häufigste Fälle sind dabei:


Während der Zeit des Fahrverbotes ist das Führen von Kraftfahrzeugen verboten. Ein Verstoß hiergegen ist eine Straftat (keine Ordnungswidrigkeit!) nach § 21 StVG.
Von einem Fahrverbot kann in besonderen Fällen jedoch abgesehen werden, wenn die Nutzung des Fahrzeuges aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen unumgänglich ist und anderfalls schwere Nachteile drohen. Um die bei Ihnen bestehenden Möglichkeiten und deren Erfolgswahrscheinlichkeiten zu prüfen, sollte eine anwaltliche Beratung erfolgen.

Führerschein (Erteilung/Entziehung)

Mobilität ist heutzutage von entscheidender Bedeutung. Nicht nur im beruflichen Alltag sondern auch im privaten Bereich. Der Führerschein oder juristisch, die Fahrerlaubnis, ist damit von immer größerer Bedeutung.

(Erst-) Erteilung
In vielen Fälle erfolgt die (Erst-) Erteilung eines Führerscheins nach Bestehen der Prüfungen problemlos. Allerdings können gesundheitliche Probleme (z.B. Sehschwäche, fehlende Gliedmaßen, bekannter Alkohol- oder Drogenmissbrauch) zur Versagung der Fahrerlaubnis oder zu Auflagen führen. Eine anwaltliche Beratung bzw. Vertretung kann hier in vielen Fällen zur Problemlösung beitragen und das Verfahren beschleunigen.

Entziehung
Die Fahrerlaubnis kann unter bestimmten Voraussetzungen wieder entzogen werden. Häufigste Ursachen für die Entziehung sind das Führen eines Fahrzeuges unter dem Einfluss von Alkohol bzw. Drogen und das Erreichen von 8 Punkten im Fahreignungsregister. Sofern Alkohol bzw. Drogen Ursache für die Entziehung sind, liegt in vielen Fällen auch ein strafbares Verhalten vor, sodass eine anwaltliche Vertretung dringend zu empfehlen ist.
Mit der Entziehung ist auch die Verhängung einer Sperrfrist verbunden, in der kein neuer Führerschein erteilt werden darf (s.u.). Auch hier kann eine Einflussnahme bzw. besondere Maßnahmen zur Verkürzung der Sperrfrist führen.

Wiedererteilung / Neuerteilung
Ist Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen worden, kann nach Ablauf der entsprechenden Sperrfrist ein neuer Führerschein beantragt werden. Nicht selten ist die Wiedererteilung an weitere Voraussetzungen gebunden, beispielsweise die Vorlage eines positiven Gutachtens über eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) oder anderer fachärztlicher Gutachten.
In diesen Fälle empfehlen wir dringend, anwaltlichen Rat einzuholen. Nicht nur um zu überprüfen, ob die die Anordnung eines solchen Gutachtens rechtmäßig ist, sondern auch, um die optimalen Voraussetzungen für den Erfolg einer solchen Untersuchung zu schaffen.

Für weitere Informationen zum Thema Führerschein: www.fuehrerscheinfix.de



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